Weinbau

Luzern und Zentralschweiz

Luzern und die übrigen Zentralschweizer Kantone gehören zwar flächenmässig zu den kleinen Rebbaukantonen, die Weine gelten jedoch als qualitativ hochstehende Spezialitäten.

Im Kanton Luzern, mit seinen vier Rebbaugebieten Seetal, Vierwaldstättersee, Sempachersee und Wiggertal, werden noch immer hauptsächlich Blauburgunder und Müller-Thurgau angebaut. Diese Lagen mit günstigem Mikroklima an steilen Südhängen und an Seelagen profitieren vom Föhn und von wüchsigen Böden.

Die junge Generation innovativer Weinmacher pflegt immer mehr auch weisse und rote Spezialitäten in Reben und Keller. Bereits 25% der Rebflächen sind mit PIWI Sorten bestockt.

In den letzten Jahren wurden auch in den anderen Zentralschweizer Kantonen die Rebflächen stetig vergrössert, so dass sich unterdessen neben Zug und Schwyz auch Ob- und Nidwalden sowie Uri zu den Weinbaukantonen zählen dürfen.

Schlüsselinformationen

Quelle: BLW 2017
Gesamte Rebfläche:
101 Ha
Rebfläche weisse Sorten:
45 Ha
(44%)
Rebfläche rote Sorten:
56 Ha
(56%)
Luzern:
53 Ha
Schwyz:
38 Ha
Uri:
4 Ha
UW (OOW+NW):
2 Ha
Zug:
2 Ha
Glarus:
2 Ha