Weinbau

Thurgau

Vom klassischen Landwein zum Grand Vin
Der Kanton Thurgau, bei den meisten vor als als Apfelregion bekannt, hat eine Rebfläche von rund 250 Hektaren aufzuweisen.

Das milde und ausgeglichene Klima ist dem Bodensee und dem Rhein zu verdanken. Die Reben stehen auf unterschiedlichen Bodenstrukturen; von sandig-lehmig, teilweise mit Kalkeinschüssen, bis hin zu tiefgründigen Möraneböden. Die Weissweine sind oft aromatisch. Bei den Roten (hauptsächlich Pinot Noir) reicht die Palette von fruchtbetonten Alltagsweinen bis zu strukturierten Barrique-Weinen.

 

Das Weinanbaugebiet ist in sechs Regionen unterteilt:

Seebachtal

Zum Tal mit den drei Seen gehören die Dörfer Nussbaumen, Hüttwilen, Herdern und Dettighofen sind dank ihrer herrlichen Lage über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt.

Unteres Thurtal

Mit 114 ha hat diese Region Unteres Thurtal die grösste Anbaufläche im Thurgau. Sie umfasst die Gemeinden Neunforn, Warth/Weiningen und Uesslingen mit Dietingen und Iselisberg. Uesslingen ist die grösste Rebbaugemeinde im ganzen Thurgau.

Untersee

Trotz den teilweise nördlich oder westlich abfallenden Hängen bringen die Weindörfer Eschenz, Mammern, Steckborn, Berlingen, Salenstein (Arenenberg), Ermatingen und Tägerwilen mehrheitlich fruchtige, bukettreiche Müller-Thurgau Weine hervor.

Rheingebiet

Im nordwestlichsten Kantonsteil; in Diessenhofen, Basadingen und Schlattingen werden die Reben angebaut.

Lauchetal

Die ist das kleinste Produktionsgebiet im Thurgau. An den sonnigen Hängen südlich der Thur liegen die Anbaugebiete Stettfurt mit dem Schloss Sonnenberg, Frauenfeld und Ettenhausen (Aadorf).

Oberes Thurtal

Im Zentrum dieses wichtigen Rebbaugebiets liegt das Anbaugebiet von Weinfelden und Märstetten/Ottoberg. Hier hat der «Ottenberger» seine Wurzeln, eine Bezeichnung, die für alle Reben am Thurberg und Ottenberg gilt. Zum Oberen Thurtal gehören aber auch die kleineren Rebbgebiete von Schloss Hagenwil, Amlikon, Götighofen, Sulgen, Buchackern, und Mauren.

Schlüsselinformationen

Gesamte Rebfläche:
257 Ha
9% (DS)
Quelle: BLW
Weisse Sorten:
89 Ha
34%
Rote Sorten:
168 Ha
66%