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2018, ein Rekordjahr für den Schweizer Wein

Das Ausbleiben von späten Frösten und ein trockener und heisser Sommer haben 2018 zu einem aussergewöhnlichen Weinjahr gemacht. 111 Millionen Liter Wein wurden geerntet, 40 Prozent mehr als im schwierigen Jahr 2017 und so viel wie seit 2011 nicht mehr.

Die gute Ernte hatten Winzerinnen und Winzer schon im Herbst erwartet. Ohne Frost im Frühjahr und dank Hitze und Trockenheit seien die Trauben gesund geblieben und hätten einen hohen Zuckergehalt, schrieb das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag. Zwei Wochen früher als im Durchschnitt begann die Lese.

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Winzer profitieren vom Klimawandel: Der Thurgauer Wein wird noch besser

Das Wetter im Thurgau wird künftig wärmer und trockener. Die Weinbauern denken um – und sehen Chancen.

Was Sommerliebhaber freut, stellt eine Herausforderung für Thurgauer Winzer dar. Die Sommer werden vermehrt trockener und wärmer. In den nächsten 30 Jahren könnten laut den Schweizer Klimaszenarien die Niederschlagsmengen im Sommer bis zu 25 Prozent zurückgehen. Zudem wäre es möglich, dass die Temperaturen um bis zu 4,5 Grad ansteigen.

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Das Fundament guter Jahrgänge

Nach zehn Jahren Arbeit liegt er vor: Der geologische Weinatlas der Schweiz.

Weinfreunde weisen mit Kennermine auf die mineralische Note eines Weins hin. Das heisst aber nicht, dass sie im Wein den Geschmack des Bodens erkosten konnten. Und doch: Der Boden, auf dem die Reben wachsen, hat einen direkten Einfluss auf den Wein. Dies kann man nun in einem 600-seitigen Buch nachlesen, welches 60 Geologen, Winzer, Önologen und andere Fachleute über den Schweizer Weinboden geschrieben haben.

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