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Winzer mit blauen Augen davongekommen

Die Winzer seien im letzten Jahr nicht nur mit einem sondern mit zwei blauen Augen davon gekommen, hiess es an der Medienorientierung des Branchenverbandes am Dienstag im Plantahof in Landquart. Neuer Präsident ist Ueli Liesch aus Malans.

Das Rebjahr 2017 sei ein sehr schwieriges Jahr gewesen, erklärte der am selben Tag zurückgetretene Präsident von Graubünden Wein, Georg Fromm, am Dienstag vor den Medien. Als Nachfolger wählten die Mitglieder an der anschliessenden Frühlingsversammlung den Malanser Ueli Liesch.

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Wenn Vögel Pestizide ersetzen

Zwischen den Rebstöcken von Markus Stäger ist es bunt. Der Maienfelder befindet sich mitten in der Umstellung vom konventionellen hin zum Bio-Weinbau. Dazu gehört eben auch eine gewisse Pflanzenvielfalt im Wingert. «Dank der verschiedenen Blumen hat es etwa mehr Vögel oder Raubmilben, sie halten die Schädlinge in Schach», erklärt Stäger.

Die Artenvielfalt ersetze aber noch andere künstliche Eingriffe - mindestens ein Stück weit: «Der Klee etwa produziert Stickstoff und den brauchen die Reben. Stickstoff muss man beim konventionellen Weinbau künstlich einbringen»

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Trotz schlaflosen Nächten gibt es guten Wein

Die Weinbaugenossenschaft Schinznach ist trotz Frostnächten mit dem Vorjahr zufrieden. Dank vermehrt geschnittener Frostreserven hielt sich der Schaden in Grenzen.

In Schinznach-Dorf sind lachende Gesichter zu sehen, wenn es um das Weinjahr 2017 geht. Nachdem das Jahr 2016 kein gutes für die Weinbaugenossenschaf Schinznach war, es gab eine Ernteeinbusse von rund 38%, können die Genossenschafter mit dem letzen Jahr zufrieden sein.

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Neuer Präsident und turbulentes Jahr

Ueli Liesch heisst der neue Präsident von Graubünden Wein. Daneben beschäftigte die Weinbauern der Frost.

Der Branchenverband Graubünden Wein hat an seiner Delegiertenversammlung Ueli Liesch aus Malans zum neuen Präsidenten gewählt. Liesch ist Mitinhaber des Weinguts Treib in Malans und ehemaliger Präsident des Weinbauvereins Malans. Er tritt die Nachfolge von Georg Fromm an.

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Winzer laufen Sturm gegen neue Abkürzung für Genossenschaften

«SCoop» ist die französische und italienische Abkürzung für Genossenschaft. Nun wird sie zum Problem: Weinhändler und -produzenten müssten sie auf Weinetiketten verwenden und fürchten einen Marktvorteil für Coop.

Wer in englischsprachigen Medien einen «scoop» landet, hat als Erster eine sensationelle Meldung veröffentlicht. Für einen veritablen «SCoop» hat auch der Bund gesorgt.

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Die Schweiz könnte zu den grossartigsten Weinnationen der Welt gehören

Robert Parker's Wine Advocate gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Weinbewertungen international. Neben Robert Parker selbst verkosten unter seiner Ägide eine Reihe von Top-Weinjournalisten regelmässig die Weine der bedeutendsten Weinbaugebiete der Welt. Stephan Reinhardt ist für die Schweiz zuständig.

Am Matter of Taste Event in Zürich haben Sie soeben anlässlich einer Masterclass verschiedene Pinot Noirs vorgestellt – ist dies für Sie die interessanteste Schweizer Sorte?

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Schweizer Wein rockt!

Traditionen werden auch weiterhin in der Schweiz hochgehalten, aber die Zukunft gehört ganz klar der jungen Generation. Das sind Winzer unter 30, junge Sommeliers und neugierige Nachwuchs-Weintrinker. Sie alle sind gerade eissig dabei, das Image des Schweizer Weins zu verjüngen. 
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Auf ein Glas mit Schweizer Winzern

Die Schweizer Weinbaugebiete bereiten sich auf den Frühling vor, die Planungen für die Offenen Weinkeller sind weit vorangeschritten. Traditionell wird im Mai in der ganzen Schweiz verkostet und gefeiert. Doch attraktiv sind Wallis und Drei-Seen-Land, Genf und die Deutschschweiz, die Waadt und das Tessin an jedem Tag des Jahres –auch und gerade für junge Weintrinker. 
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Frost: Kirschessigfliege erfroren?

Der Frost hat diese Woche den Reben nichts anhaben können. «In der Winterruhe sind die Reben sehr frostresistent, Temperaturen bis minus 17 Grad sind normalerweise kein Problem», erklärt Robin Haug, Geschäftsführer des Branchenverbands Deutschschweizer Wein.

Da die Temperatur in Weinanbaugebieten kaum unter minus 15 Grad sank, sei nicht mit Schäden zu rechnen. Verheerend hatte sich hingegen der späte Frost im April 2017 ausgewirkt, als die Pflanzen schon weit entwickelt waren. Mit 79 Millionen Litern fuhren die Winzer 2017 die kleinste Ernte seit 1978 ein.

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