Weinbau

Sankt Gallen

Das Weinanbaugebiet des Kantons St.Gallen umfasst ein wenig mehr als 200 Hektaren Rebfläche. Die meisten Reben sind an steilen Südlagen zu finden, die dank hoher Sonneneinstrahlung optimale Bedingungen für den Weinbau bieten.

Der Föhn im Rheintal und im Sarganserland sorgt für ein äusserst mildes Klima, aber auch der nahgelegende Bodensee im südlichen Rheintal.

Die Böden sind oft karg, so dass die Reben gezwungen sind tief zu wurzeln, um an die wichtigen Nährstoffe zu kommen. Die Erträge sind deshalb klein, was unter anderem der ausgezeichneten Qualität der St.Galler-Weine zuzuschreiben ist.

Die St. Galler-Weine werden hauptsächlich aus den Rebsorten Pinot Noir und Müller-Thurgau gekeltert. Auf Rund 4 Hektaren werdn interspezifischen Sorten angepflanzt, die widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind.

 

Der Kanton St.Gallen ist in vier Produktionsgebiete aufgeteilt:

St.Galler Rheintal

Das Gebiet erstreckt sich dem Rhein entlang, von Sargans bis zum Bodensee, wo die grösste Rebbaugemeinden des Kantons liegt: Berneck (40 ha).

Sarganserland

Im Gebiet zwischen Sargans und Weesen am Walensee, sind die Rebberge teilweise sehr steil. So zum Beispiel der Nidberg in Mels oder etwa die Weinberge in Quinten, am Walensee mit kalkhaltigen Böden.

Zürichsee

Das westlichste Weinanbaugebiet liegt am Zürichsee zwischen Rapperswil-Jona und Uznach. Die Reblage „Höcklistein“ setzt ein markanter Punkt in der Reblandschaft. Wie bei den Zürcher Nachbarn, wird hier auch die Weissweinspezialität Räuschling produziert.

Fürstenland

Die Region um die Gemeinde Will ist das kleinste Weinanbaugebiet und in der nordwestlichen Ecke des Kantons gelegen.

Schlüsselinformationen

Gesamte Rebfläche
210 Ha
7% (DS)
Quelle: BLW
Weisse Sorten:
60 Ha
28%
Rote Sorten:
150 Ha
72%